Im Juni ist das neue ZiviZ-Survey erschienen und stellt die Ergebnisse der repräsentativen Befragung von 6.300 gemeinnützigen Organisationen Deutschlands vor. Damit sind sind Vereine und Stiftungen, Genossenschaften und Kapitalgesellschaften gemeint, in denen sich der größte Teil bürgerschaftlichen Engagements organisiert.
Allen Thesen vom Vereinssterben zum Trotz: Zivilgesellschaft wächst. Es gibt heute mehr gemeinnützige Organisationen als im Jahr 2012. Mit einer Zahl von mehr als 600.000 ist der Verein immer noch die dominante Rechtsform. Davon geben auch die wenigsten an, dass Mitgleiderzahlen und Engagierte schrumpfen. Die das so empfinden, sind vor allem Sport- und Freizeitvereine. Wie aus dem Survey hervorgeht, bilden den am schnellsten wachsenden Anteil unter den gemeinnützigen Organisationen Fördervereine.
Als eine tragende Säule für die Tätigkeit gemeinnütziger Vereine wird das bürgerschafltiche Engagement angesehen. So arbeiten weiterhin die Mehrzahl der Organisationen mit freiwillig Engagierten ohne Bezahlung. Das heißt das freiwillige Engagement ist ein treibender Motor innerhalb der Organisationen und erzielt durch die Projektergebnisse und Vorhaben auch eine positive Wirkung in der Zivilgesellschaft. Gerad eim Bereich der Integration und nachbarschaftlichen Unterstütztung ist viel Potential zu sehen.
Die vollständigen Ergebnisse und Erläuterungen zu den Befragungen können in dem Survey nachgelesen werden.
Kontakt:
Hauptstadtbüro des Stifterverbandes
Projektleitung Geschäftsstelle ZiviZ
Jana Priemer
Pariser Platz 6
10117 Berlin
Tel. 030 / 32 29 82 - 519
E-Mail jana.priemer(at)stifterverband.de
Web. www.ziviz.info
zur Quelle (aufgerufen am 5.7.2017)

