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Neue Studie zu freiwilligem Engagement in Stiftungen

Freiwilliges Engagement und das deutsche Stiftungswesen sind untrennbar miteinander verbunden: Die überwiegende Mehrzahl der deutschen Stiftungen (86 Prozent) arbeitet mit Freiwilligen zusammen und gewinnt sie vorwiegend durch Mundpropaganda oder gezielte Ansprache.

Dies ergab die Studie "Freiwilliges Engagement in Stiftungen", die der Bundesverband Deutscher Stiftungen heute veröffentlichte. Rund der Hälfte der befragten Stiftungen fällt es leicht, Ehrenamtliche zu finden. Als problematisch schätzen die Befragten hingegen die veränderten Zeitressourcen von Freiwilligen ein, die sich immer weniger dauerhaft binden können oder wollen. Nach Ansicht der interviewten Expertinnen und Experten stellen Kurzzeitengagements eine gute Möglichkeit dar, um diesem Trend entgegen zu wirken. Eine Vorreiterrolle in der Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen übernehmen Bürgerstiftungen: Mit rund 21 Prozent treffen sie häufiger als andere Stiftungen (6 Prozent) schriftliche Vereinbarungen, orientieren sich an Leitfäden und setzen auf feste Verabschiedungsrituale. Zudem unterstreichen die Studienergebnisse den hohen Stellenwert der Anerkennung von Freiwilligen. Neben Aufwandsentschädigungen für Fahrtkosten werden gemeinsame Aktivitäten und Fortbildungen besonders häufig genannt.

Weitere Informationen

Zur Studie (bedingtbarrierefrei)

Quelle: LAGFA-Newsletter-März vom 27.03.2015