„Die Großstädte boomen, das platte Land schrumpft“, diese Formel beschreibt grob umrissen die derzeitige demografische Entwicklung in Deutschland. Der Einwohnerschwund hinterlässt dabei in den ländlichen Regionen sichtbare Folgen: Leerstehende Ladenlokale, baufällige Wohnhäuser, geschlossene Gaststätten und Schulen gehören vielerorts bereits zum Straßenbild.
Eine drohende Abwärtsspirale lässt sich nur zusammen mit den Menschen vor Ort aufhalten. Dieser Grundgedanke ist Kern des Programms „Land mit Zukunft“ der Landesstiftung „Miteinander in Hessen“ und der Herbert Quandt-Stiftung. Bürgerinnen und Bürger haben in Nordhessen an Runden Tischen Versorgungslücken ausgemacht und dann darauf zugeschnittene Projekte entwickelt – professionell unterstützt und gefördert vom Programm „Land mit Zukunft“.
Das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung hat das Programm begleitet und zusammengefasst, wie erfolgreiche Projekte entstanden sind, aber auch, wo und warum es zu Fehlschlägen kam.
Hier wird auch die Wichtigkeit des freiwilligen Engagements betont, das von der Politik gefördert werden muss, um den demografischen Wandel zu gestalten. „[…]Engagierte Bürger können viel dazu beitragen, die Auswirkungen des demografischen Wandels in den Kommunen abzufedern, ob Sie Nachwuchsfußballer trainieren, die Kasse des Gesangvereins verwalten oder die Freiwillige Feuerwehr verstärken[…]“
Alle weiteren Erkenntnisse aus der Dokumentation des Berlin-Instituts können Sie hier (PDF 3,4 MB) nachlesen.
Kontakt:
Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung
Schillerstr. 59
10627 Berlin
Telefon: +49 30 2232-4845
E-Mail: info(at)berlin-institut.org
Webseite: www.berlin-institut.org
zur Quelle (aufgerufen am 9.7.2018)
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