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Jugendengagement

Zivilgesellschaftliche Organisationen ohne Jugend? Eine organisationsbezogene Betrachtung zum Engagement junger Menschen

Zivilgesellschaftliche Organisationen wie Vereine, Stiftungen und gGmbHs haben vermehrt Nachwuchssorgen im Bereich der Mitgliedschaft und des freiwilligen Engagements. Viele von ihnen sehen sich mit dem Problem der Überalterung ihrer Strukturen konfrontiert. Oft heißt es, die Jugend von heute sei für dieses Problem verantwortlich, weil sie sich nicht mehr langfristig engagieren und an eine Organisation binden will. Im Unterschied hierzu werden die Organisationen, in denen das Engagement stattfindet, deutlich weniger als eine mögliche Ursache für das Überalterungsproblem gesehen.

Die Untersuchung Zivilgesellschaftliche Organisationen ohne Jugend? geht deshalb der Frage nach, inwiefern junge Menschen als Mitglieder, Engagierte und ehrenamtliche Funktionsträger in zivilgesellschaftlichen Organisationen bzw. Nonprofit-Organisationen vorhanden sind. Davon ausgehend werden die Aktivitäten von zivilgesellschaftlichen Organisationen aufgezeigt, die sie im Rahmen einer Nachwuchsarbeit verfolgen. Hierbei geht es um konkrete Instrumente und Maßnahmen aber auch um Einstellungen, die eine stärkere Einbindung junger Menschen fördern. Um eine umfassende Erklärung für die Engagementsituation junger Menschen in zivilgesellschaftlichen Organisationen zu gewährleisten, werden neben den Organisationen auch individuelle und gesellschaftliche Voraussetzungen für ein junges Engagement beschrieben.

DE GRUYTER | Mareike Alscher | 2017 | 49,95 €

Der junge Osten: Aktiv und Selbstständig - Engagement Jugendlicher in Ostdeutschland

Das OBS-Arbeitspapier 15 geht der Frage nach, ob sich das Engagement der Jugend zwischen Ost- und Westdeutschland unterscheidet. Jochen Roose (Universität Wrocław /FU Berlin), der Autor der OBS-Studie, betrachtet dafür zunächst das Engagement Jugendlicher in Ostdeutschland und findet erstaunliche Antworten. Sein Befund: In Ostdeutschland ist es die Jugend, die – 25 Jahre nach der politisch vollzogenen deutschen Einheit – einen für eine demokratische Gesellschaft unentbehrlichen Beitrag leistet.

Jochen Roose | Otto Brenner Stiftung | 2015

Anerkennung und Lebensbewältigung im freiwilligen Engagement - Eine qualitative Studie zur Inklusion benachteiligter Jugendlicher in der Kinder- und Jugendarbeit

Die vorliegende Studie untersucht, inwieweit und unter welchen Bedingungen freiwilliges Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit ein geeignetes Mittel zur sozialen Inklusion sein kann. Dabei beschreiben die qualitativen Interviews mit sozial benachteiligten Jugendlichen – die sich freiwillig in der verbandlichen Kinder- und Jugendarbeit des CVJM engagieren – eindringlich, wie durch die aktive Mitarbeit und Mitgestaltung das Engagement als Hilfe zur biografischen Lebensbewältigung genutzt wird.
Freiwilliges Engagement fungiert als Gelegenheitsstruktur für Selbstwirksamkeit und ermöglicht den Erwerb verschiedener Kompetenzen. Damit junge Menschen aus instabilen Lebenskontexten von den positiven Effekten, Kompetenz- und Kapitalzuwächsen eines Engagements profitieren können, bedarf es innerhalb der Kinder- und Jugendarbeit eines ressourcenorientierten Empowerment und einer förderlichen „Kultur der Anerkennung“, in der die jungen Menschen Zugehörigkeit, Partizipation und soziale Wertschätzung erfahren können.

Germo Zimmermann | Verlag Julius Klinkhardt | 2014 | 34,90 €