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Magdeburg ist Vorlesestadt 2020

Kurz vor Weihnachten noch eine tolle Botschaft: Magdeburg wurde neben Stralsund und Wiesbaden zur Vorlesestadt 2020 gekürt. Seit 2013 lobt der Deutschen Städte- und Gemeindebund den Vorlesestadt-Wettbewerb aus, an welchem alle Städte und Gemeinden Deutschlands teilnehmen können.

 

 

Der Titel der Vorlesestadt wird in den drei Kategorien "Aktiv", "Nachhaltig" und Außergewöhnlich vergeben. Jede Gemeinde, Stadt und/oder Kommune kann sich unabhängig von der Einwohnerzahl und sonstigen regionalen Struktur bei uns bewerben.

Magdeburg ist Nachhaltige Vorlesestadt 2020

Die Stadt Magdeburg zeichnet sich für die Kategorie "nachhaltig" vor allem durch ihr langjähriges Engagement für ein- und mehrsprachige Vorleseaktionen aus. Neben regelmäßigen Bilderbuchkinos und deutsch-russischen Vorlesestunden in der Stadtbibliothek gibt es z. B. in Kooperation mit dem Institut Français seit sieben Jahren die Frankophone Märchenstunde, bei der an verschiedensten Orten von Muttersprachlern vorgelesen wird.

Gemeinsam mit der Freiwilligenagentur Magdeburg werden mehrsprachige Vorlese-Tandems in Kindertageseinrichtungen vermittelt. Auf Facebook schrieben mehrere Follower eine Fortsetzungsgeschichte; am 20.11. lasen Persönlichkeiten aus Kultur und Politik drei Stunden lang in einem Livestream Märchen aus aller Welt vor.

Als "Außergewöhnliche Vorlesestadt 2020" wurde Stralsund und als "Aktive Vorlesestadt" Wiesbaden ausgezeichnet.

Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen, sagt: "Wir danken Wiesbaden, Stralsund und Magdeburg von Herzen für Ihren großartigen und außergewöhnlichen Einsatz am Bundesweiten Vorlesetag und darüber hinaus. Vorlesen ist in diesem Jahr wichtiger als je zuvor, es bringt uns an ferne Orte, auch, wenn wir derzeit physisch nicht reisen können. Wir danken allen für Ihren Einsatz und Engagement."

Dr. Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebunds, fügt an: „Dieses Jahr hat den Städten und Gemeinden einiges abverlangt. Umso mehr sind wir von den engagierten und tollen Aktionen am Vorlesetag beeindruckt. Sie zeigen, dass gemeinsam vieles möglich und trotz Abstand die Gemeinschaft auf vielfältige Weise gefördert werden kann.“


Quelle: Pressemitteilung der Stiftung Lesen vom 21.12.2020